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14.06.2019

Statement von Svenja Schulze zum Umwelt- und Energie-Gipfel der G20-Staaten

Porträtfoto von Bundesumweltministerin Svenja Schulze
unterseite icon 16.06.2019 | Internationale Umweltpolitik

G20-Umweltminister verabschieden Kommuniqué

G20-Umweltminister verabschieden Kommuniqué zu Klimaschutz, Energiewende, Meeresmüll und Ressourceneffizienz

G20-Umweltminister verabschieden Kommuniqué
bildergalerie icon 15.06.2019 | Internationale Umweltpolitik

G20-Umweltministertreffen

G20-Umweltministertreffen
Am 15. / 16. Juni findet im japanischen Karuizawa das in der Geschichte der G20 erste Treffen der Umwelt- und Energieminister statt. Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter nimmt für Deutschland daran teil.

Anlässlich des ersten Umwelt- und Energie-Gipfels der G20-Staaten vom 15. bis 16. Juni in Japan teilt Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit:

"Das Thema Umwelt ist seit der deutschen Präsidentschaft 2017 auch bei G20 nicht mehr wegzudenken. An diesem Wochenende findet nun das erste Treffen der Umwelt- und Energieministerinnen und -minister in der G20-Geschichte im japanischen Karuizawa statt. Deutschland setzt sich dort für ein klares politisches Bekenntnis zum Klimaabkommen von Paris ein.

Die G20-Staaten repräsentieren rund 80 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP), drei Viertel des Welthandels, rund zwei Drittel der Weltbevölkerung und vor allem: sie verursachen ungefähr 80 Prozent der globalen CO2-Emissionen. Damit tragen sie auch die Verantwortung für eine ambitionierte Umsetzung des Pariser Übereinkommens zum Klimaschutz und für das Erreichen der Klimaneutralität 2050. Und es gilt Verantwortung zu übernehmen für die am stärksten vom Klimawandel Betroffenen und sie finanziell und fachlich zu unterstützen.

Die japanische Präsidentschaft stellt beim ersten G20-Treffen der Umwelt- und Energieministerinnen und -minister in Karuizawa das Thema Anpassung an den Klimawandel in den Vordergrund. Das ist ein klares Signal an jene Menschen auf unserem Planeten, die an den Folgen des Klimawandels schon heute leiden – sei es durch Überflutung und Stürme, sei es durch Wüstenbildung und anhaltende Dürren.

In Japan soll es auch mit den unter den deutschen G7- und G20-Präsidentschaften auf den Weg gebrachten Initiativen zur Lösung des Meeresmüll-Problems vorangehen. Ich setze mich dafür ein, dass wir mit der Implementierung und tatsächlichen Durchführung des G20-Aktionsplans gegen Meeresmüll zügig vorankommen.

Mir ist bewusst, dass angesichts der derzeitigen geopolitischen Konstellationen schwierige Verhandlungen bevorstehen. Deutschland wird versuchen, die Ausgangslage zu den Umweltthemen für den G20-Gipfel der Regierungschefs und -chefinnen vom 28. bis 30. Juni so ambitioniert wie möglich vorzubereiten."

14.06.2019 | Meldung Internationale Umweltpolitik